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Verständigung

Auch wir Lokführer müssen immer auf dem neuesten Stand sein. Deshalb nehmen wir regelmässig an Fortbildungen teil. Zum Beispiel, wenn eine neue Lokomotive in Betrieb genommen wird, wie die Re460 oder die Re482. Und selbstverständlich musste ich auch eine so genannte „Bergprüfung“ absolvieren, bevor ich mit Güterzügen über den Gotthard fahren durfte.re 482035.thumbnail Verständigung

Etwas ganz Spezielles ist übrigens die Fahrt nach Singen am Hohentwiel. Die dürfen nur wenige Kollegen machen, die wie ich, den deutschen Lokomotivführerschein haben. Und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, dass ich dazu gehöre.

Übrigens kam der Prüfer, der uns nach einer Woche Schulung auf Herz und Nieren prüfte, von der Deutschen Bahn. Und wie sich herausstellte, gab es doch tatsächlich einige sprachliche Verwirrungen. Aber Eisenbahner verstehen sich – auch über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.

Ihr Lokifahrer Bruno Lämmli

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2 Kommentare

1. Andreas Weinberger schrieb am 05. Juni 2007 um 8:43 am

Bergprüfung hört sich interessant an, ich kann mir vorstellen dass das schon einiges mehr erfordert als auf dem flachen Land zu fahren.

Wie ist das eigentlich bei starken Gefällen und Steigungen im Winter, sind die Schienen da rutschiger?

2. Bruno Lämmli schrieb am 05. Juni 2007 um 10:07 am

Präzisierung zum starken Gefälle:

Der Zustand der Geleise hängt nicht primär von der Jahreszeit ab. Unterschiede gibt es bei Regen und trockenem Wetter. Besonders schlimm ist im Herbst das Laub, das auf die Schienen fällt.

Somit sind nasse und mit Laub bedeckte Schienen um einiges rutschiger, als trockene. Es kann dann schon mal passieren, dass ein Zug nicht den Berg hoch kommt. Bergab helfen jedoch die Bremsen der Wagen, so dass die Gefahr des Rutschens weniger schlimm ist.

Ach ja, hoffen wir, dass es nicht am Ende heisst “Lokführer gewinnt die Führerstandsfahrt”.

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