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Apfelbaum und Gleise

Eine neue Bahnlinie verändert die Landschaft. Viele kämpfen dagegen an, denn wer will statt auf einen Apfelbaum, auf eine Eisenbahnlinie sehen? Ich zum Beispiel – ich schaue von meinem Wohnzimmer auf die Gleise und habe keine Probleme damit. Dennn sie waren ja schon hier, als ich einzog, und ob vor 125 Jahren hier ein Apfelbaum stand, weiss ich nicht.

Nur, die Gotthardbahn änderte viel mehr. Aus dem kleinen Weiler Göschenen wurde über Nacht eine Gemeinde mit rund 3000 Einwohnern. Noch dramatischer war es aber in Erstfeld. Das kleine Dorf mit Bauern, die weder lesen noch schreiben konnten, wurde über Nacht ein Eisenbahnerdorf mit zwei Kirchen und Schule.

erstfeld Apfelbaum und GleiseVon rund 470 Einwohner auf weit über 3000 in weniger als einem Jahr. Die zusätzlichen Einwohner benötigten neue Bauwerke. Wo unser Baum stand, entstanden Wohnsiedlungen. Aber die Personen, die aus protestantischen Gegenden stammen, konnten ihren Glauben nicht ausleben.

So baute die Gotthardbahn in Erstfeld eine Kirche, eine Schule und eine Badeanstalt.

Ihr Lokifahrer Bruno Lämmli

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