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23.04.11

Wir suchen Videos mit SBB Cargo-Loks

Unser Trailer zur transport logistic 2011 (in der Nachtversion). Verbunden mit dem Aufruf: Schickt uns Links zu Videoaufnahmen – egal ob als Modellbahn oder mit echten Zügen – auf denen SBB Cargo-Loks zu sehen sind. Wir wollen damit hier im Cargo-Blog eine kleine Ausstellung veranstalten.

Wer sich dafür interessiert, wie die Aufnahme entstanden ist: Unter http://iobic.de/makingoff haben die Produzenten von signorellfilms ein kleines Facebook-Album mit Fotos von den Dreharbeiten zusammengestellt.

 

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21.04.11

Ein dicker Brocken unterwegs am Gotthard

lammli.thumbnail Ein dicker Brocken unterwegs am GotthardBruno Lämmli, der seit 1991 als Lokführer bei SBB Cargo die Gotthard-Bahnstrecke durch die Alpen beinahe täglich befährt und unter http://www.lokifahrer.ch eine vielgelesene Webseite betreibt, hat mit seinen Erlebnissen bereits 2007 zum erfolgreichen Start des Cargo-Blogs beigetragen. Jetzt schreibt er wieder mehrere Gastbeiträge. Hier ist der Erste:

Als ich in den Medien las, dass die Strassentransporteure forderten, dass auf der Gotthardstrecke der 4-Meter-Korridor eingeführt werde, staunte ich nicht schlecht. In der rollenden Landstrasse von Lugano nach Basel konnte ich immer wieder hohe Lastwagen beobachten und so viel ich wusste, waren das beinahe 4 Meter. Klar, das ist nichts gegen den Transport, über den ich Sie nun informieren will.

In der Presse und im TV wurde sogar darüber berichtet, so speziell war der Transport. Ein Schwertransport sollte die Gotthardstrecke befahren. Darunter stellte ich mir viele LKW, mit einem speziellen Fahrzeug dazwischen vor. Solche Gefährte zwängen sich ja immer wieder durch die Strassen der Dörfer. Nur diesmal sollte ein solcher Schwertransport auf der Bahn erfolgen.

Beim Nachlesen erfuhr ich dann, dass ein mehrere hundert Tonnen schwerer Transformator durch den Gotthard gezwängt werden soll. Jetzt war klar, ein Transformator, nur schwer..? Bei Zügen, die weit über 1000 Tonnen schwer sein können, ist so ein Transport sogar noch leicht. Vielmehr würden die Abmessungen vermutlich zum Problem werden. Alles passt ja nicht durch die Tunnel, wie wir seit der Forderung der Verlader wissen.

Fachchinesisch bezeichnen wir das als Lademassüberschreitung. Eisenbahnen besitzen eine Umgrenzung. Die es ermöglicht Signale und Bahnsteige zu bauen. Dort passen Züge, die diese Umgrenzung nicht verletzen durch. Nur der Transformator tat das nicht. So dass daraus eine Lü-Sendung wurde.

Das führt dazu, dass der Transformator, der mit einem speziellen Wagen transportiert wurde, nicht überall ohne Probleme durch gehen würde. Diesellokomotiven sollten für ausreichend Zugkraft bei der ausgeschalteten Fahrleitung sorgen. Gefahren wurde dann, wenn es keine anderen Züge gibt. Klar, das waren die Nächte Sonntag/Montag, denn dann ruht auch am Gotthard der Güterverkehr.

So ging der Transport über den Gotthard. Die Ladung konnte seitlich verschoben werden. Bis zu 40 Zentimeter seitliche Verschiebung, damit dieser Transformator durch die Tunnel passte. Wie auf der Strasse, kann auch dann die Eisenbahn nicht schnell fahren. Die Arbeiten für das Personal waren sicher schwer, mussten doch alle Beteiligten harmonisch zusammenarbeiten.

Das Ziel war Lavorgo. Dort sollte der Transformator entladen werden. Ein Sondertransport, der noch dreimal wiederholt werden sollte. Immer mehr kannten die Leute so die Ecken, die kritisch sind. Nur, einfach drauflos ging natürlich nicht, denn jede Fahrt musste genau kontrolliert werden. So erreichte aber auch der letzte Transformator, Lavorgo und so sein Ziel, ganz.

Zum Schluss noch eine Verspätungsmeldung. Der Transport erfolgte mit wochenlanger Verspätung. Nicht, weil der Gotthard nicht bereit war, sondern einfach, weil die Schiffe nicht nach Basel fahren konnten. Blockierter Rhein und Eis auf dem Wasser behinderten das, was auf der Bahn pünktlich erledigt wurde. Den sicheren Transport einer ungewöhnlichen Last.

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20.04.11

SBB Cargo International ist auf einem guten Gleis

MichailStahlhut 231x300 SBB Cargo International ist auf einem guten GleisMichail Stahlhut, CEO von SBB Cargo International, beleuchtet in seinem Gastbeitrag den erfolgreichen Start des Unternehmens zum Jahresbeginn 2011. Michail Stahlhut besitzt eine langjährige und fundierte Erfahrung im Eisenbahngüterverkehr. Er war seit 2006 Vorstand der Osthannoverschen Eisenbahnen AG und wurde 2008 mit dem Anteilserwerb durch Arriva zum Geschäftsführer Technik der Arriva Deutschland GmbH. In dieser Funktion verantwortete er den Ausbau des Cargogeschäfts, die Werkstätten sowie die Infrastruktur. Zuvor hatte er für eine private Firma ein Eisenbahnverkehrsunternehmen aufgebaut und leitete bei der Railion AG den Cargobahnhof Mannheim.

Vor genau dreieinhalb Monaten hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen SBB Cargo International, das sich auf das Fahren von Ganzzügen und Zügen des Kombinierten Verkehrs (KV) auf der europäischen Nord-Süd Achse zwischen Deutschland und Italien fokussiert, offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Und heute kann ich sagen: Der Start ist gelungen, wir befinden uns auf einem guten Gleis.

Für das Jahr 2011 haben wir insgesamt 30.000 Züge eingeplant, das sind knapp 700 pro Woche. Bereits Mitte Januar erteilte uns der niederländische Kombi-Carrier ERS Railways den Zuschlag für ein umfassendes Transportpaket zwischen Basel und Italien, seine bisherigen Containertransporte wurden um 270 auf insgesamt 1.350 Züge pro Jahr erhöht. Das wirtschaftliche Umfeld ist seit einiger Zeit wieder besser, vor allem die grossen Containerströme aus den Nordseehäfen Richtung Italien geben zu Optimismus Anlass. Als Tochterunternehmen von SBB Cargo und des europäischen Kombi-Operateurs Hupac ist es unser gemeinsames Ziel, ein starkes, marktnahes und neutrales Traktionsunternehmen aufzubauen und zu entwickeln.

Wir stellen uns dafür von A bis Z schlank und flexibel auf und konzentrieren uns auf das Wesentliche: Grosse Volumen auf der Nord-Süd-Achse zu fahren. Kernelement unserer Unternehmensstrategie ist die Erhöhung der Produktivität. Dies erreichen wir über ein vertaktetes Produktionssystem mit hohen Lokumläufen sowie über die Konzentration auf aufkommensstarke Relationen. Ein möglichst hoher Automatisierungsgrad – vergleichbar mit der Autoindustrie, wo man die wiederkehrenden Prozesse auch automatisiert – verhindert Standzeiten der Lokomotiven sowie Wartezeiten beim Personal. Durch diese Produktivitätssteigerung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Güterbahn gegenüber der Strasse. Und davon profitiert der gesamte KV-Markt in Europa.

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18.04.11

Green Logistics – Neue Perspektiven für die Schiene

Prof. Dr. Paul Wittenbrink Green Logistics – Neue Perspektiven für die Schiene

Prof. Dr. Paul Wittenbrink lehrt Transport und Logistik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, führt wissenschaftliche Untersuchungen durch und berät Transport-/Logistikunternehmen in der Strategieentwicklung. Zuvor war er von 2004 bis 2006 Mitglied der Geschäftsleitung der SBB Cargo AG. Sein Gastbeitrag, zu dessen Thema er auch gerade eine Veranstaltung für den Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) moderiert hat, beschäftigt sich mit den Chancen der grünen Logistik.

Nicht erst seit Fukushima steht der effiziente Umwelt- und Ressourceneinsatz ganz oben auf der Agenda. Dabei werden die notwendige Energiewende und die damit verbundene Steigerung der Energieeffizienz nur dann gelingen, wenn auch der Verkehr einbezogen wird, macht dieser doch ca. 15-20 % der weltweiten CO2-Emissionen aus. Insofern ist es auch nicht erstaunlich, dass auch das Thema „Green Logistics“ erheblich an Bedeutung gewonnen hat.

Nach einer Umfrage der Dualen Hochschule Baden-Württemberg spielt das Thema „Green Logistics“ für 2/3 der befragten Unternehmen eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was die Gründe hierfür sind. Hier antworten die Unternehmen, dass die CO2-Emissionen zwar heute noch kein bedeutender Kostenfaktor sind (33 %), sich dies jedoch in Zukunft ändern wird (56 %). Insofern will man sich schon heute auf mögliche Kostensteigerungen in der Zukunft vorbereiten.

Entscheidend ist für die Logistiker aber auch der Kundenwunsch. Drei Viertel der Unternehmen geben als Grund für ihre Umweltschutzaktivitäten ein steigendes Umweltbewusstsein der Kunden an. Umweltschutz entwickelt sich somit zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Wichtig sind aber nicht nur die Kunden. Auch schon aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins der Bevölkerung ist es für das Image des eigenen Unternehmens wichtig, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen (85 %).

Green Logistics baut auf drei wesentlichen Pfeilern auf. Verkehr vermeiden, vermindern und verlagern. Der ressourcenschonendste Verkehr ist der, der gar nicht erst stattfindet. Insofern ist in Zukunft z.B. eine noch stärkere Bündelung gefragt, Lagerhaltung gewinnt wieder an Relevanz und Expressfahrten kommen auf den Prüfstand. Darüber hinaus müssen die Logistikanlagen sehr viel mehr auf ihre Energieeffizienz hin überprüft werden. Im Hinblick auf die Verminderung bestehen bei allen Verkehrsträgern noch erhebliche Potenziale, zumal bei den bisherigen Normen der Energieverbrauch und damit die CO2-Emission eine untergeordnete Rolle spielte.

Ein zentraler Ansatzpunkt liegt schliesslich in der Verlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger, insbesondere die Schiene. Dies wird umso wichtiger, da für den Lkw-Fernverkehr, im Gegensatz zum Pkw- und Verteilverkehr bisher keine Alternative zum Verbrennungsmotor, z.B. durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen, absehbar ist.

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14.04.11

Eine Lok fliegt durch die Luft

xavier bellprat 150x150 Eine Lok fliegt durch die LuftErstmals wird der Stand der Schweizer Güterbahn auf der weltgrössten Logistikmesse von Bellprat Associates geplant und realisiert. Im Pitch gegen mehrere Mitbewerber hat sich das Züricher Atelier für Konzeption, Design und Realisation von Messen, Ausstellungen, Events sowie Markenwelten mit einem überraschenden Kreativkonzept durchgesetzt. Firmenchef Xavier Bellprat, diplomierter Architekt an der ETH Zürich und Urban Designer, erläutert in zwei Gastbeiträgen die Überlegungen dazu. Hier der 2. Teil:

Stellen Sie sich vor, Sie kommen auf den Messestand von SBB Cargo und da fliegt irgendwie eine Lok durch die Luft. Sie wollen sie greifen und sie können es nicht tun. Dann ist sofort die Frage da: Was geht hier eigentlich vor? Wer hat das gemacht? Und schon ist die Neugier geweckt und der Dialog kann beginnen. Das ist unsere Strategie: Wir wollen über ein kleines Erlebnis bei jedem Exponat den Einstieg für ein Gespräch schaffen.

So zeigt ein Globus, der durch geschickte optische Täuschung einen Durchmesser von fünf Metern zu haben scheint, tausende Produkte, die von SBB Cargo in der Schweiz im Wagenladungsverkehr täglich befördert werden. Eine andere Installation symbolisiert den kombinierten Verkehr, in dem ein Auto- und ein Containerzug immerzu durch den Raum fahren. Dabei zählt ein Lautsprecher die Bahnhöfe in verschiedenen Ländern auf, die von der neuen Tochterfirma SBB Cargo international angefahren werden. Die auf den Transport von Mineralöl und Chemieprodukten spezialisierte Tochter ChemOil stellt sich mit einem schwebenden Tankwagen dar – so eine Art  Hologramm. Und auch der Bereich Asset Management der Schweizer Güterbahn präsentiert sich magisch: In einem Schaukasten sieht der Betrachter einen verschmutzten Güterzug, der in eine Bahnwerkstatt hineinfährt und bei der Ausfahrt – wie durch Zauberhand – plötzlich sauber ist. Als zusätzliches Element wird der Tunneldurchstich der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) in einem Rund-um-Kino mit Computeranimationen und Livebildern gezeigt.

Neben diesen Exponaten im 400 Quadratmeter großen Stand am Gleis 1/4 auf dem Freigelände, der auch eine Lounge und ein Aussenterasse enthält, haben wir in diesem Jahr erstmals auch einen „Wegweiser“ in der Halle B6, Stand 403. In den übereinandergestapelten Cargo-Würfeln, in die man durch Sehschlitze hineinschauen kann, laufen Filme zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens unmittelbar vor den Augen der Betrachter ab und ziehen sie in ihren Bann. Wir spielen hier etwas mit der Neugier der Messebesucher und wollen sie so auf den Hauptstand hinweisen. Insgesamt sollen die Gäste emotional berührt werden, denn nur dadurch bringt man heute noch einen Kommunikationsprozess in Gang. Ich bin davon überzeugt, dass uns das mit unserem Gesamtkonzept gelingen wird und ganz gespannt auf Ihre Reaktion. Schreiben Sie dazu hier im Kommentarfeld Ihre Meinung oder auch Ihren ganz persönlichen Eindruck, wenn Sie das Ergebnis unserer Arbeit bereits gesehen haben.

Im offiziellen Messevideo ist auch kurz der SBB-Cargo-Stand von 2009 zu sehen.

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