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15.05.09

Medien berichten heute über SBB Cargo

Ein erstes Echo auf das gestrige Pressegespräch von SBB Cargo ist heute schon in den Medien zu sehen. Bestimmende Themen sind die konjunkturelle Lage und die Suche nach einem strategischen Partner für die Schweizer Güterbahn. So schreibt die Verkehrsrundschau: SBB Cargo rechnet nicht mit einer schnellen Erholung der Märkte. „Die Krise hat uns getroffen“, bestätigte Nicolas Perrin, Vorstandsvorsitzender der SBB Cargo, auf der Messe Transport Logistic in München. „Im November sind innerhalb von einer Woche die Transitverkehre zusammengebrochen.“ Derzeit habe sich die Situation stabilisiert. „Ich erwarte jedoch 2009 keine Erholung und auch für 2010 noch nicht den großen Aufschwung“, blieb Perrin skeptisch. Das Tochterunternehmen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) befindet sich bereits seit 2007 auf Sanierungskurs. „Wir haben 2008 den Turnaround geschafft“, sagte Perrin. Ohne Wirtschaftkrise hätte SBB Cargo 2008 ein positives Ergebnis eingefahren.

In der Neuen Zürcher Zeitung ist heute zu lesen: «Weil wir schon frühzeitig angefangen haben, unsere Kapazitäten vorausschauend der sinkenden Nachfrage anzupassen, haben wir die Situation jetzt gut im Griff», sagte SBB-CEO Andreas Meyer in München über die SBB-Tochter Cargo. Diese spricht sich regelmässig mit den grossen Kunden ab und fordert dem Bedarf entsprechend die Fahrplantrassees an. Zur Partnersuche merkte Meyer an, SBB Cargo sei keineswegs zu kaufen, vielmehr sei eine strategische Partnerschaft gefragt, um im Heimmarkt stark zu bleiben und im internationalen Geschäft vom Netzwerk eines leistungsfähigen Partners zu profitieren.

Und in der transport logistic Daily, dem täglichen Messeblatt der Deutschen Verkehrszeitung, haben wir heute früh auch eine Meldung entdeckt:

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Angesichts des gut besuchten Pressegesprächs gestern und etlicher Einzelinterviews mit Journalisten am Messestand in den letzten Tagen werden sicher weitere Berichte nicht auf sich warten lassen.

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13.05.09

Der Zauberer in Aktion

Auch Andreas Meyer (CEO von SBB), Dr. Max Friedli (Direktor Bundesamt für Verkehr der Schweiz) und Nicolas Perrin (CEO SBB Cargo) wurden heute mittag am SBB Cargo-Stand verzaubert. Mit flinken Fingern verblüfft der junge Magier das Publikum. Inzwischen ist er rund um die Uhr im Einsatz und unterhält die Besucherinnen und Besucher.

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02.04.09

SBB verbesserte 2008 ihr Gesamtergebnis deutlich

Gute Nachrichten von der heutigen Medienkonferenz in Zürich: Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben letztes Jahr ihren Gewinn gegenüber 2007 um 329,1 Prozent auf 345 Millionen Franken gesteigert (2007: 80,4 Mio.). Im Personenverkehr nahm die Zahl der Reisenden wiederum um 5,2 % zu. Im Güterverkehr ging die Verkehrsleistung zwar zurück, jedoch wurde das Segmentergebnis markant verbessert und die Sanierung sowie die notwendige Positionierung von SBB Cargo kamen im Berichtsjahr weiter voran.

Die Details:

SBB Cargo schloss 2008 mit einem negativen Ergebnis von -29,9 Mio. Franken, im Vorjahr hatte das Defizit – inklusive Rückstellungen von 102,5 Mio. – noch insgesamt -190,4 Mio. Franken betragen. Insbesondere wirkten sich die Sanierungsmaßnahmen positiv auf das Ergebnis aus. SBB Cargo musste allerdings 2008 die Verkehrsleistung um 6,3 % auf 12,53 Mrd. Nettotonnenkilometer reduzieren – eine Folge des Rückzugs aus wenig rentablen Verkehren im internationalen Geschäft und der negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftsentwicklung.

Die rückläufige Konjunktur beeinträchtigt derzeit das Gütergeschäft markant und schmälert die Wirkung der Sanierungsanstrengungen von SBB Cargo. So muss das Unternehmen rechtzeitig auf Einbrüche im Güterverkehrsgeschäft reagieren. Die einzelnen Unternehmensteile haben Vorbereitungen getroffen, um sich bei Bedarf den veränderten Marktbedingungen schnell anpassen zu können.

Im Sommer 2008 startete die SBB einen Konzeptwettbewerb zur Suche geeigneter Partner für die Gütersparte und deren Positionierung im internationalen Geschäft. Gleichzeitig wurde beschlossen, im Rahmen dieses Prozesses auch Partnerschaften für den Bereich Schweiz zu prüfen. Ziel ist es, den Güterverkehrsbereich der SBB langfristig auszurichten und die Eigenwirtschaftlichkeit und Profitabilität von SBB Cargo nachhaltig zu verbessern. Damit soll auch die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber der Strasse verbessert und die Verlagerung der Gütertransporte auf die Bahn gefördert werden.

Zukunft von SBB Cargo

Die SBB hat diesen Konzeptwettbewerb über die Zukunft von SBB Cargo inzwischen abgeschlossen. Dabei hat sich gezeigt, dass ein großes Interesse an einer Kooperation mit SBB Cargo vorhanden ist und die Suche auf großes Interesse stieß: 25 Interessenten meldeten sich und forderten die Ausschreibungsunterlagen an. 14 davon reichten termingerecht bis 15. Oktober 2008 Vorschläge ein.  Darauf führte die SBB mit den verbliebenen Interessenten Gespräche und evaluierte deren Vorschläge.

Mit den verbleibenden sieben Unternehmen verhandelt die SBB nun über mögliche Partnerschaften. Dabei werden zwei Varianten weiter verfolgt:

  • Den beiden Großbahnen DB und SNCF soll eine enge Partnerschaft verbunden mit einer Minderheitsbeteiligung an SBB Cargo angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Beteiligungspartnerschaft wird mit den fünf weiteren potenziellen Partnern die Möglichkeit für ergänzende Kooperationen geprüft. Die enge Verknüpfung der internationalen und nationalen Verkehre und die Logistikbedürfnisse des Marktes legen aus unternehmerischer Optik eine Beteiligungspartnerschaft an der integralen SBB Cargo unter Anbindung an ein europäisches Netzwerk nahe.
  • Eine Beteiligungslösung kommt für die SBB jedoch nur in Frage, wenn sie langfristig eine erfolgreichere Zukunft verspricht als die eigenständige Weiterführung des Bereiches SBB Cargo. Deshalb wird diese Variante ebenfalls parallel weiterverfolgt. Auch im Rahmen der eigenständigen Weiterführung des Cargo-Geschäftes werden mit den möglichen Partnern punktuelle Kooperationslösungen sowohl im nationalen wie auch im internationalen Bereich geprüft.

In beiden nun näher zu prüfenden Varianten will die SBB mit den sieben Partnern über punktuelle Kooperationen mit Verbesserungspotenzial im internationalen wie schweizerischen Verkehr sprechen, soweit dadurch das Geschäftsmodell sinnvoll ergänzt werden kann. Die bisher eingereichten Vorschläge sind zu konkretisieren, und der Nutzen für SBB Cargo soll erhärtet werden.

Der konkrete Entscheid betreffend die zu bevorzugende Variante sowie über konkrete Partnerschaften soll noch im Jahr 2009 fallen. Die SBB ist zum Schluss gekommen, dass für SBB Cargo gesamthaft der Anschluss an ein europäisches Netzwerk langfristig notwendig ist und den Transportbedürfnissen der Kunden entspricht. Die Schweizer Kunden sind verstärkt an internationalen Lösungen aus einer Hand interessiert und darauf angewiesen. Die integrale SBB Cargo stellt die Anbindung der Schweizer Wirtschaft an die europäischen Netze sicher und kann Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten. Bereits heute haben 40% des Verkehrs im Schweizerischen Binnennetz einen Bezug zum Ausland.

Von möglichen Partnern erwartet SBB Cargo insbesondere einen Beitrag zur Ergebnisverbesserung sowie Unterstützung zur Erreichung des Verlagerungsziels und zur Verbesserung der intermodalen Wettbewerbsfähigkeit zur Sicherung eines flächendeckenden und eigenwirtschaftlichen Wagenladungsverkehrs-Netzes in der Schweiz. Zudem müssen die Angebote nachhaltig und kartellrechtlich umsetzbar sein.

Weitere Informationen:

* SBB Konzern in Zahlen
* Präsentation Medienkonferenz (PDF)
* Referate von Ulrich Gygi, Präsident des Verwaltungsrates und Andreas Meyer, CEO
* Geschäftsbericht

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